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ATON formt neue Airline Gruppe

Pressemitteilung: Stuttgart, 09. 05. 2007

Die Unternehmer Dr. Lutz Helmig und Gerd Brandecker führen zwei deutsche Luftfahrtunternehmen zusammen und formen eine wachstumsstarke Airline Gruppe abseits der großen Linienfluggesellschaften und Low Cost-Anbieter: Die im Januar 2007 von Dr. Helmig erworbene DCA GmbH, Stuttgart (vormals DaimlerChrysler Aviation GmbH), wird mit der Cirrus-Gruppe, Saarbrücken, verbunden.

Wachstumsgeschäft Business Aviation

ATON übernimmt 51% der Gesellschaftsanteile an der neuen Gruppe und bringt DCA dort ein, der Unternehmer Gerd Brandecker übernimmt 49% und bringt die von ihm 1995 gegründete Cirrus-Gruppe ein. Über die Bewertung der Einzelgesellschaften wurde Stillschweigen vereinbart.  Ziel der neuen Gruppe ist es, sich mit DCA und deren Pendant Cirrus Aviation GmbH zu einem führenden Anbieter im europäischen Geschäftsreisesegment, der sog. Business Aviation, zu entwickeln. Die Zahl der eingesetzten Executive Flugzeuge liegt derzeit bei 29 und soll mittelfristig auf 33 erhöht werden. Davon unabhängig werden in einem zweiten Geschäftsbereich die Regionalfluggesellschaften Cirrus Airlines und Augsburg Airways als stabiles Kerngeschäft mit Schwerpunkt auf dem deutschen Markt fortgeführt. Hinzu kommen Technik- und Schulungsaktivitäten. Beschäftigt werden insgesamt 1600 Mitarbeiter: 1400 bei der Cirrus Group, 200 bei DCA. Der Jahresumsatz aller Gesellschaften der neuen Airline Gruppe betrug im vergangenen Jahr 255 Mio. Euro, für 2007 sind 280 Mio. Euro geplant.

Es wurden zwei Holdinggesellschaften für das operative Geschäft und die Flugzeugfinanzierung geschaffen: Die operativen Gesellschaften sind unter dem Dach der AB Aero-Invest GmbH zusammengeführt. Die Vermögens-gesellschaften zur Flugzeugfinanzierung wurden in die Aircraft Asset Management AAM GmbH & Co. KG eingebracht. Die ATON-Gruppe hält an beiden Gesellschaften jeweils 51%, Gerd Brandecker bzw. seine Beteiligungsgesellschaft Cirrus Holding GmbH hält 49%. Geschäftsführer der in Saarbrücken ansässigen Holdinggesellschaften sind Gerd Brandecker und Dr. Martin Kirchner, der zugleich Geschäftsführer der ATON GmbH ist.

Der Geschäftsbereich Business Aviation wird seinen operativen Sitz am Standort von DCA (ehemals DaimlerChrysler Aviation) in Stuttgart sowie am Standort von Cirrus Aviation GmbH in Saarbrücken haben. Der Geschäftsbereich Regionalflugverkehr wird operativ in Saarbrücken und München beheimatet sein.

Maßgeschneiderte Business Aviation Flotte

Es schließen sich zwei starke Partner zusammen", erklärte Dr. Martin Kirchner anlässlich der Vorstellung der neuen Airline Gruppe im europäischen Luftverkehrsmarkt. "Die Business Aviation ist ein attraktiver Wachstumsmarkt. DCA und Ciruus ergänzen sich, da sich ihre Geschäftsaktivitäten nur minimal überschneiden", so Gerd Brandecker. An der absehbaren Konsolidierung in der Branche werde sich die Gruppe aktiv beteiligen. DCA konzentriert sich bisher auf deutsche Unternehmen und betreibt deren Firmenflugzeuge. Cirrus Aviation bedient zum großen Teil Unternehmen in Osteuropa und hat sich hier zum führenden Spezialisten entwickelt. Beide Unternehmen zusammen bieten einen attraktiven Flotten-Mix, bestehend aus 29 Geschäftsreiseflugzeugen. Diese Vielfalt ist in der Business Aviation von großer Bedeutung, da die Flugzeuge sehr unterschiedliche Kundenbedürfnisse abdecken müssen. Kriterien für einen Flugzeug-Charter sind bespielsweise Reichweite, Geschwindigkeit, Sitzkapazität und Komfort an Bord. Der weit überwiegende Teil der Flugzeuge wird im Rahmen des Aircraft Management betrieben, d.h. die Flugzeuge werden von ihren Eignern an die DCA bzw. Cirrus Aviation zum Betrieb und zur Vermarktung an deren Kunden übergeben. Dr. Martin Kirchner: "Beide Gesellschaften zusammen bieten neben der größeren Flotte auch eine viel größere Anzahl an Standorten an. Die Abdeckung der aufkommensstärksten Märkte in Europa, darunter Deutschland und Osteuropa, mit jeweils vor Ort stationierten Flugzeugen und Besatzungen, ist ein wichtiger Schritt sowohl für die Gesellschaft als auch für die Kunden." Der weitere internationale Ausbau in Verbindung mit einer stärker dezentralen Stationierung von Business Jets wird die Produktivität erhöhen und die Kosten eines Fluges für die Reisenden an diesen Standorten senken.

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